Otavalo

Otavalo, eine Kleinstadt zwei Stunden nördlich, war unser letzter Stopp in Ecuador. Wir hatten viel Glück mit unseren Busverbindungen von Latacunga aus. Wir starteten um 9 Uhr und konnten zu unserer Überraschung einen Anschlußbus in Quitos südlichem Busterminal Quitumbe erwischen, der direkt nach Otavalo fuhr (9$ pro Person). Dieser nahm nicht dir Route durch die Stadt, was uns zwei Stunde sparte.

Wir erwischten ein sehr schönes, privates Hostelzimmer mit traditonell gewebten Bettdecken und Vorhängen zu einem Schnäppchenpreis von 13,50$. Auch gutes Frühstück gab es im Hostel Sante Fe 2. Allerdings ist dieses Hostel falsch auf maps.me eingezeichnet, was uns einen weiteren Fußmarsch von 15min bescherrte. Gut, dass Otavalo nicht so groß ist.

Wir legten unser Gepäck ab und zogen sofort auf den Plaza Central, wo es täglich einen Kunstmarkt gibt, der vor allem traditionelle Kleidung und Textilen verkauft. Dieser war der eigentliche Grund unseres Besuchs in Otavalo, nichtzuletzt um unsere Liebsten zu Hause mit ein paar netten Mitbringsel zu überraschen. Schließlich rückte das Ende der Reise langsam aber sich immer näher und somit war der Weg zum Abflughafen nicht mehr so weit, so dass ein wenig schwerer Rucksack verkraftbar war.

Wir mussten unser bestes Verhandlungsgeschick an den Tag legen, um einen ordentlichen Preis bei den Marktverkäufern zu erzielen. Die Waren waren nicht so günstig wie in Bolivien oder Peru, aber vom ersten Eindruck von ähnlicher Qualität. Wir schafften es bei den meisten den Preis auf 60% des Anfangsangebots zu drücken. So zahlten wir beispielsweise für einen angeblich 70%igen Alpaca-Pullover (Rest Baumwolle) 16$.

Die Restaurantsuche am Abend stelle sich als sehr anstrengend heraus: Alle drei Restaurants, die querbeet über die Stadt verteilt waren, waren bei unser Ankunft geschlossen, so dass wir uns mit einem durchschnittlichen Abendessen zufrieden geben mussten. Immerhin fand Irina einige Stunden zuvor noch leckere, argentinische Empanadas.

Am nächten Tag machten wir noch einen kurzen Abstecher zur San Pablo Lagune. Das Taxi kostete 4$ dahin. Wir lotsten es zum Puerto del Lago, einem sehr gepflegtem Hotel samt Restaurant. Auf einer großen Wiese trafen wir sogar Lamas an 😉

Nach einem Kaffee im Inneren genossen wir noch die Aussicht auf den Vulkan Imbabura, der sich hinter dem See in die Höhe streckte. Im Anschluß entdeckten wir noch eine coole Schaukel, die über den See ragte. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen diese auszuprobieren 😉

Dann liefen wir rund 400m vor zur Panamerica, wo wir nach rund 15min einen Bus nach Ibarra herunterwinkten. Von dort aus ging es rund 3h gen kolumbnianische Grenze bei Tulcan/Ipiales.

Damit endete unser zweiwöchiges Abenteuer in Ecuador. Wir werden das Land und die Leute in guter Erinnerung behalten und können einen Besuch wärmstens empfehlen. Muchas gracias, Ecuador!

Aufgrund Speicherplatzauslastung Bilder temporär hier zu finden:

https://www.dropbox.com/sh/6qt7elv0k3j7u6g/AAA6bUXVWwpk_ywleT14mx72a?dl=0

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