Quilotoa

Für unsere Ausflüge zur Laguna Quilotoa und zum Cotopoaxi Nationalapark suchten wir uns Latacunga als Ausgangspunkt aus, da es deutlich näher war als Quito. Vom Terminal erreichten wir Latacunga in rund zwei Stunden (7,50$ für zwei Personen). Vom Bahnhof nahmen wir ein Taxi für 1,50$ zu unserem 2km entfernten AirBnB.

Wir zogen gleich in die Stadt um uns nach Möglichkeiten in den Nationalpark Cotopaxi zu gelangen. Am Busbahnhof erfuhren wir, dass es einen direkten Bus nach Quilotoa um 6 Uhr morgens gab. Cotopaxi war leider nicht direkt per Bus erreichbar und so buchten wir eine Tour mit Greivag Adventure.

1-min

 

Um 5:48Uhr saßen wir bereits im Bus gen Quilotoa. Die Fahrt dauerte gute 2h und kostete 5$ für uns zwei. Von der Bushaltestelle führte ein 15-minütiger Spaziergang zum Start der Kraterwanderung. Wir konnten auch sofort die Lagune erblicken als auch die dahinterliegende Gebirgskette. Es war noch relativ wolkenbedeckt, aber dies sollte sich glücklicherweise im Laufe unserer Wanderung zum Positiven ändern.

Die Lagune liegt in einem (ehemaligen) Vulkankrater und liegt auf einer Höhe von rund 3900m. Der Rundweg ist ein Auf und Ab mit einigen steilen Passagen. Insgesamt braucht man rund 10km um die Lagune zu umrunden. Vom Startpunkt aus sah es so aus, als ob dies in 3,5-4h machbar sein sollten. Wir hatten vorab von 5-6h gehört.

2-min

 

Wir starteten gegen den Uhrzeigersinn, da uns dies empfohlen wurde, um die steilen Passagen bergauf zu wandern. Die erste Stunde verlief mit sehr einfachen Passagen und wir hielten an einigen Aussichtspunkten um Fotos zu machen. Das tolle an dieser Gratwanderung ist, dass man permanent einen wunderschönen Rundumblick hat – nicht nur auf die Lagune, sondern insbesondere auch auf die nahegelegene Sierra!

3-min

 

Nach 1,5h stand der steilste Teil auf dem Programm: Nach einem schweißtreibenden Anstieg erreichten wir den höchsten Punkt der Gradwanderung bei 3950m. Zu diesem Zeitpunkt brach auch endlich die Sonne langsam durch die Sonnendecke, so dass T-shirt und Shorts angesagt waren.

4-min

 

Nach mehreren Ab-und Aufstiegen legten wir nach 3,5h eine verspätete Frühstückspause ein und genossen den wunderbaren Ausblick auf die Lagune mit seinen nun leuchtetenden grün-blauen Farben 🙂 Anschließend nahmen wir eine etwas einfachere Route auf mittlerer Höhe, an einer Wegabzweigung, um ein wenig Zeit gut zu machen. Die ersten 45min hierbei waren recht eng, aber schön blumig und wir liefen sogar Lamas über den Weg.

An einer weiteren Abzweigung entschieden wir uns gerade weiter zu laufen, in der Hoffnung direkt hinunter zum Strand zu gelangen. Dieser Weg war nicht in maps.me eingezeichnet und es sollte sich herausstellen, dass das eine Schnappsidee war. Wir mussten für mehr als eine Stunde querfeldein laufen und immer wieder so etwas wie einen Weg suchen. Beim Durchqueren von Büschen streiften wir sogar Brennesseln, die ganz dolle brannten 😉 Nach dieser Odysee waren wir heilfroh Strand unversehrt zu erreichen!

Unten angekommen schnappte sich Lothar ein Kayak für 3$/halbe Stunde und paddelte ein wenig den vom Wind erzeugten Wellen entgegen. Dies war anstrengender als gedacht 😉 Das Wetter wurde etwas schlechter und es zogen Nebel und dunkel Wolken auf, so dass wir uns zeitnah auf Weg zum Aufstieg machten. Dieser war superschweißtreibend, aber wir packten ihn beiden in einer ordentlichen Zeit.

9-min

 

Oben angekommen gönnte sich Lothar ein Bierchen und wir schafften es den vorletzten Bus um 16Uhr zurück nach Latacunga zu nehmen. Ein superempfehlenswerter Trip!

10-min

 

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