Canoa Quebrada & Fortaleza

Das Städtchen mit dem schwer auszusprechenden Namen Canoa Quebrada ist eine Oase für Relaxtheit, Windsport und Stressfreiheit. Die meisten Straßen bestehen komplett aus Sand und die Gassen sind sehr eng was wir an unserem Ankunftstag bei Dunkelheit gleich mal erleben durften 😉

Unsere Unterkunft (Residencia Familiar, R$100 pro Nacht) hatte einen netten Garten mit Pool und Palmen plus Hängematte auf der Terrasse. Der wunderschöne Strand war gute 15min/1km entfernt und ist entweder mit klassischen Tropenpalmen oder aber mit roten Sandsteinfelsen gesäumt.

Es weht ein stetiger Wind, so dass Windsurfer und Paraglyder voll auf ihre Kosten kommen und auch die Standbesucher sich nicht beschweren können 🙂 Das Wasser war ein wenig algendurchsetzt, aber sehr angenehm um sich abzukühlen. Viele kleine Strandbars laden zum Verweilen ein.

Die Hauptstraße heißt Broadway und ist sogar mit Pflastersteinen versehen. Abends kann man hier gut flanieren, wo sich ein Restaurant an das andere reiht. Insgesamt herrscht ein eine sehr ruhige und entspannte Atmosphäre ohne jegliche Hektik einer Großstadt.

Anschließend ging es 250km nördlich nach Fortaleza. Wir waren in einem Wolkenkratzer im 16. Stock untergebracht mit schönen Blick auf den Praia da Ipacaema. Dies waren aber auch die einzigen Highlights des Apartments,da es an vielen grundlegenden Dinge fehlte (Spülmittel, kaputte Stühle und Gläser, verschimmelte Kaffeemaschine, Internet).

Die Sehenswürdigkeiten von Fortaleza sind gut an einem Tag fußläufig zu erkundschaften. Wir begannen bei der Ingreja Conceiçao da Prainha und gingen anschliessend ins Musea da Cultura Cearense, wo wir eine spannende Fotografieausstellung zu Fortaleza und Nordbrasilien bestaunen konnten. Hier gab es auch ein Kino, einen Spielplatz und viele schöne Wandmalereien.

Dann liefen wir gen Mercado Central, wo es an günstigen Einkaufshallen mit allerlei Kleidung nur so wimmelt. Da konnten wir nicht widerstehen 😉 Der Mercado Central selbst ist ein dreistöckiges Gebäude, wo auch andere Güter ausser Klamotten zu finden sind.

Gegenüber vom Mercado findet man das Fort von Fortaleza, das heute eine Militärbasis ist. Hier wurden das erste Fort Brasiliens errichtet, welches allerdings zwischenzeitlich abgerissen und neu erbaut wurde. Ein Schmuckstück ist auch das Theater, in das wir auch kurz hineinblicken durften/

Auf dem Rückweg ins Apartment ging’s noch die sehr nette Strandpromenade entlang, wo nach Sonnenuntergang zahlreiche Sportler (Fussballer, Inline Skater, Jogger) unterwegs waren. Fortaleza war für uns ein guter Stopp, gehört aber definitiv nicht zu den „Must-sees“ in Brasilien.

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